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Neue Software für den vernetzten Fuhrpark

19.05.2021 - Der Express Logistiker inTime investiert in den eigenen Fuhrpark. Das Unternehmen beschreitet damit den vor ein paar Jahren eingeschlagenen Weg weiter. Zur Steuerung aller inTime-Fahrzeuge setzen die Niedersachsen ab diesem Jahr eine neue Fuhrparksoftware ein. Alles im Sinne der Digitalisierung.

Er ist ein wichtiger Grundpfeiler der Logistik: der Straßengüterverkehr. Ein Großteil der national und europäisch bewegten Waren und Güter absolviert mindestens ein Teilstück seiner Reise auf einem Lkw. Viele Faktoren beeinflussen dabei die Prozesse bei Spediteuren und Frachtführern, um den Kunden schnelle, sichere Transporte zu fairen Preisen anzubieten. „Wir investieren daher auch im kommenden Geschäftsjahr in unsere eigenen Assets, nehmen neue Fahrzeuge in den Fuhrpark auf“, erklärt Gerd Röttger, Geschäftsführer von inTime. „Damit setzen wir vielleicht auf einen anderen Trend als zum Beispiel rein digitale Speditionen, die in den letzten Jahren zu Marktbegleitern geworden sind. Für unsere flexiblen Dienstleistungen ist die Einsatzmöglichkeit verschiedener eigener Fahrzeuge mit spezialisierten Berufskraftfahrer*innen aber essenziell“, so Gerd Röttger weiter. Für die Steuerung der Prozesse rund um den Fuhrpark, vom Sprinter bis zur Sattelzugmaschine mit Megatrailer, setzt inTime auf eine neue Fuhrparksoftware. „Unsere Software muss innovative Dinge können. Daher binden wir sie in unsere Digitalisierungsstrategie ein“, erklärt André Streuter. Er ist Leiter des Fuhrpark Controllings und hat so den Überblick über die rund 200 Fahrzeuge aus dem Lkw- und Pkw-Bereich bei inTime.

Für die Fuhrparksoftware haben die Logistikprofis gemeinsam mit dem Softwareanbieter Loom Technologies dessen Programm Cartright nach dem individuellen Bedarf angepasst. Die Software erlaubt die Abbildung aller für den Transport wichtigen Daten der inTime-Fahrzeuge. „Hier finden sich alle elementaren Daten der Fahrzeuge in einer digitalen Fahrzeugakte. Das Ablaufdatum der Feuerlöscher bis hin zur Fälligkeit der nächsten Hauptuntersuchung lässt sich anzeigen, je nach Ereignis kann die Software gegebenenfalls auch automatisch einen Termin planen. Die Fuhrparksoftware wird über Schnittstellen mit beinahe allen unseren inTime-Programmen interagieren können“, so Streuter weiter. Hinzukommt, dass inTime mit der Anwendung komplette Reportings, zum Beispiel über den Energieverbrauch eines Fahrzeugs, erstellen kann. „So werden wir beim Thema Umweltschutz effizienter. Automatische Datenübertragung via Telematik aus den Fahrzeugen, kombiniert mit der Auswertung von Tankbelegen ermöglicht es uns, die variablen Kosten auf den letzten Kilometer herunterzurechnen“, so der kaufmännische Fuhrpark-Chef. So ergeben sich Stellschrauben im Energie- und Kostenmanagement. „Wir können so schnell und voll automatisch ausrechnen, was der Kilometer den Kunden aktuell kostet. Diesen Prozess haben wir im Joint Venture mit den Reporting-Profis von Trusted Decision selbst erarbeitet“, ergänzt Gerd Röttger. In der weiteren Entwicklung der Software befindet sich eine APP für das Personal. Über diese können zum Beispiel Schulungen oder Unterweisungen mehrsprachig durchgeführt werden. Die Mitarbeiterin, der Mitarbeiter bekommt dann umgehend ein Zertifikat auf die App und in die Personalakte. Zudem können Fahrer*innen die Abfahrtkontrolle direkt über die App dokumentieren und eventuelle Schadensberichte inklusive Fotos hochladen. Beinahe alle Prozesse sollen in Echtzeit digital abgebildet und bearbeitet werden und so eine schnelle Reaktionszeit schaffen.

 

 

 

 

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